
Gemeinschaft ist mehr
Feiern und Vorstellen am Sonntag,
den 17. Mai
10.00 Uhr Kirche Echternstr. 20
Wie schaffen wir es, aus der Unterschiedlichkeit Gewinn zu ziehen anstatt uns an ihr zu reiben? Wie entdecken wir die Potentiale der verschiedenen Lebensalter? Wie erreichen wir Generationengerechtigkeit? Fritz Schroth, selbst im Seniorenalter, bringt dabei auch besonders die Perspektive der Älteren mit ein: Auch im Rentenalter sind sie doch noch nicht im Reich Gottes pensioniert, sondern haben Gaben, deren Einsatz wertvoll für das Reich Gottes ist.

Kai Mauritz (siehe Foto) ist Pfarrer und Vorsitzender des Seniorenausschusses.
Neben einer Fotopräsentation von Seniorinnen und Senioren sowie Veranstaltungen unserer Gemeinde für diese Altersgruppe gibt es ab 12.00 Uhr, nach dem Gottesdienst zunächst im Gemeindehaus etwas zu essen: ein kaltes Buffet wartet auf Gäste.
Wenn alle einigermaßen gesättigt sind, werden sich die Mitglieder des Seniorenausschusses vorstellen.
Besonders ist die Kaffeehausmusik durch Manfred Burger, life am Akkordeon. Er ist zugleich Mitglied des Seniorenausschusses.
Zum Abschluss folgen persönliche Berichte von Seniorinnen und Senioren aus der St. Pauli-Gemeinde.
Die Veranstaltung soll Jüngere aufmerksam machen, dass auch die Alten "was los haben". Die Senioren wiederum können wahrnehmen, dass nicht nur die Jungen in der Gemeinde vorkommen.
Neue Sicht auf die ältere Generation
Fritz Schroth wird in diesem Gottesdienst predigen und spricht sich für eine völlig andere Sicht der älteren Generation aus.
Weder in Politik, Gesellschaft noch Kirchen wird wirklich wahrgenommen, dass heute die Bürger im Durchschnitt 30 Jahre länger leben als vor 100 Jahren. Hat es noch in den 70er Jahren nur 300 über 100-jährige Deutsche gegeben, so sind es inzwischen rund 10000. Trotzdem ist die Altersgrenze für den Ruhestand oder für Ämter in den Kirchen (Pfarrer und Bischöfe) bisher nicht heraufgesetzt worden. Dabei werden die über 70-Jährigen genauso gebraucht wie die wesentlich Jüngeren.
Gerade auch die missionarische Tätigkeit benötigt die „Großelterngeneration“. Denn zwischen Eltern und Kindern gibt es oft ein Konkurrenzverhältnis. Großeltern sind dagegen oft höhere Autoritäten für Jugendliche als Väter oder Mütter. Geht man von der Heiligen Schrift aus, so gibt es ohnehin keinen Ruhestand. „Jesus Christus hat nicht gesagt, arbeitet bis zum Rentenbescheid, sondern arbeitet, bis ich wiederkomme.“
Von daher ist es zu begrüßen, dass Bundespräsident Horst Köhler sich für mehr Beachtung der Älteren ausgesprochen hat. Das bedeutet nicht, dass man nicht abgeben soll. Fritz Schroth hat selbst 2007 mit 65 das „Tagesgeschäft“ seiner Konferenzstätte übertragen, aber die Gesamtverantwortung behalten.
Mittlerweile kommt noch ein ganz anderer Aspekt zum Tragen, den die Hirnforschung in den letzten Jahren entdeckt hat. Danach kommt es zum Verfall von Persönlichkeit und Charakter des Menschen, wenn er nicht auch im Alter täglich Verpflichtungen übernimmt. Wer meint, er müsse mit dem Eintritt in den Ruhestand erst einmal eine Pause einlegen, steht in Gefahr, schnell krank zu werden. Man weiß inzwischen, dass der Ausbruch von Demenz herausgezögert oder gar verhindert werden kann, wenn Menschen auch im Alter Verantwortung übernähmen und stets neugierig blieben.„Jeden Tag würde Deutschland 15 Millionen Euro sparen, wenn Altersdemenz auch nur um 24 Stunden bei vielen hinausgeschoben werden würde.“
Fritz Schroth wird in diesem Gottesdienst predigen und spricht sich für eine völlig andere Sicht der älteren Generation aus.
Weder in Politik, Gesellschaft noch Kirchen wird wirklich wahrgenommen, dass heute die Bürger im Durchschnitt 30 Jahre länger leben als vor 100 Jahren. Hat es noch in den 70er Jahren nur 300 über 100-jährige Deutsche gegeben, so sind es inzwischen rund 10000. Trotzdem ist die Altersgrenze für den Ruhestand oder für Ämter in den Kirchen (Pfarrer und Bischöfe) bisher nicht heraufgesetzt worden. Dabei werden die über 70-Jährigen genauso gebraucht wie die wesentlich Jüngeren.
Gerade auch die missionarische Tätigkeit benötigt die „Großelterngeneration“. Denn zwischen Eltern und Kindern gibt es oft ein Konkurrenzverhältnis. Großeltern sind dagegen oft höhere Autoritäten für Jugendliche als Väter oder Mütter. Geht man von der Heiligen Schrift aus, so gibt es ohnehin keinen Ruhestand. „Jesus Christus hat nicht gesagt, arbeitet bis zum Rentenbescheid, sondern arbeitet, bis ich wiederkomme.“
Von daher ist es zu begrüßen, dass Bundespräsident Horst Köhler sich für mehr Beachtung der Älteren ausgesprochen hat. Das bedeutet nicht, dass man nicht abgeben soll. Fritz Schroth hat selbst 2007 mit 65 das „Tagesgeschäft“ seiner Konferenzstätte übertragen, aber die Gesamtverantwortung behalten.
Mittlerweile kommt noch ein ganz anderer Aspekt zum Tragen, den die Hirnforschung in den letzten Jahren entdeckt hat. Danach kommt es zum Verfall von Persönlichkeit und Charakter des Menschen, wenn er nicht auch im Alter täglich Verpflichtungen übernimmt. Wer meint, er müsse mit dem Eintritt in den Ruhestand erst einmal eine Pause einlegen, steht in Gefahr, schnell krank zu werden. Man weiß inzwischen, dass der Ausbruch von Demenz herausgezögert oder gar verhindert werden kann, wenn Menschen auch im Alter Verantwortung übernähmen und stets neugierig blieben.„Jeden Tag würde Deutschland 15 Millionen Euro sparen, wenn Altersdemenz auch nur um 24 Stunden bei vielen hinausgeschoben werden würde.“
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