für Himmel und ewig

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Auszug aus einem Interview angesichts des 11. Sep. 2001: Hanno Gerwin
Und was würden Sie gerne Ihren Mitchristen sagen, die sehr ratlos und vielleicht sogar verzweifelt fragen: Wie kann Gott das zulassen?

Prof. Klaus Berger
Ich würde sagen, jeder Mord, genau so auch jedes abgetriebene Kind, jedes Unrecht ist ein Tritt in die Magengrube Gottes. Gott will nicht das Böse. Er ist nicht der Anstifter, in gar keiner Hinsicht. Und er schickt nicht das Böse, sondern Gott hofft, dass die Christen mit ihm zusammenarbeiten für eine neue Schöpfung. Unsere Bewährung besteht in der Treue, und Treue ist das selbe griechische Wort wie Glauben. Also ich finde, Glauben sollte man weniger mit Dogma in Verbindung bringen als vielmehr mit der Treue der Christen zu Jesus und zu Gott. Also die Frage nach dem Leiden in der Welt, wird meines Erachtens durch die Auferstehungsbotschaft klar beantwortet. Auferstehung heißt: Verheißung einer neuen Schöpfung.

Quelle: Badische Kirche
Rezension von Prof. Dr. Thomas Söder, Wuppertal.

zu Klaus Bergers provozierendem, postmodernen Jesusbuch…
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Wikikpedia kommentiert:
Berger schrieb zusammen mit dem Alttestamentler Horst Dietrich Preuß eine anspruchsvolle Bibelkunde, die immer wieder aufgelegt wird. Anstöße Bergers befruchteten teilweise auch die theologischen Nachbardisziplinen. Als Kenner der frühjüdischen und pagan-hellenistischen Vergleichstexte zum Neuen Testament gelang es Berger, immer wieder neue Forschungsimpulse zu setzen. Besonders in den 1970er und 1980er Jahren war Berger einer der führenden interdisziplinär arbeitenden Theologen in Deutschland. Bergers Veröffentlichungen sind zahlreich; als Schwerpunkte sind seine Beiträge zur exegetischen Methodologie, zur religionsgeschichtlichen Forschung, zur Formgeschichte, zur Hermeneutik, zur Apokalyptikforschung und zur Theologiegeschichte des Neuen Testaments zu nennen. Auch für die Bewertung von Textgruppen wie den Qumrantexten und den Texten der Gnosis wie sie aus den Kirchenvätern und den Funden von Nag Hammadi bekannt sind, hat Berger Neuanregungen gegeben.
Auf dem Höhepunkt des Jubiläums-Events am Samstag, den 13. 6. 2009 wird Berger mit seiner herausfordernden Art den Horizont für die Gemeinde St. Pauli weiten.

• Er ist wohl der meistgelesenste Neutestamentler zur Zeit in der Bundesrepublik
• Er hat sich immer den eingängigen Thesen des (theologischen & gesellschaftlichen) Mainstreams entgegengestellt.
• Er versteht es Theologie so zu treiben und zu sprechen, dass die Bedeutung für einen aktuellen Glauben als Christ deutlich wird.
• Er steht persönlich durch seine Lebensgeschichte zwischen den Fronten der Konfessionen
• Er versucht mitten in der Postmoderne Christsein lebendig und vielfältig zu gestalten (immer getragen von einer 2000jährigen Christentumsgeschichte)

Uralte Kirche und blutjunger Glaube – was heißt Nachfolge heute?
Prof. Klaus Berger, Lemgo, 14. 30 Uhr in der Kirche Echternstr. 20, Lemgo

Hier direkt reinhören: Vortrag als MP3-Mitschnitt
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